Persönliche Gedanken · Spirituelle Impulse · Aus der Praxis ins Leben
Herzworte
Es gibt Gedanken, die sich nicht in eine Methode fügen lassen. Beobachtungen, die mich bewegen. Fragen, die mich nicht loslassen. Momente, in denen ich etwas sehe – in einer Begegnung, in einer Jahreszeit, in einem Nachrichtentext – und spüre: Das möchte ich teilen. Diese Seite ist kein Ratgeber. Sie ist kein therapeutisches Konzept. Sie ist ein Raum für das, was mich als Mensch bewegt – als Therapeutin, als ehemalige Pfarrerin, als Frau, die selbst weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Boden schwankt.
Herzlich willkommen.
Was mich gerade bewegt: In dunklen Zeiten
Wir leben gerade in Zeiten, die viele Menschen belasten. Die Sorge um den Frieden, um wirtschaftliche Sicherheit, um eine bewohnbare Erde – diese Themen sind real. Sie sind groß. Und sie sind schwer zu tragen, besonders dann, wenn man das Gefühl hat, ihnen hilflos gegenüberzustehen.
Ich begegne dieser Schwere regelmäßig – in meiner Praxis, in Gesprächen, in mir selbst. Viele Menschen fragen sich: Wie kann ich in meiner Mitte bleiben, wenn die Welt um mich herum so bedrohlich erscheint? Wie führe ich trotzdem ein Leben, das sich gut und richtig anfühlt – für mich, für andere? Ich habe keine einfache Antwort darauf. Aber ich glaube an etwas, das mir in solchen Momenten Halt gibt.

Innehalten als Akt der Fürsorge
In einer Zeit, die uns ständig zur Reaktion auffordert – zum Kommentieren, Handeln, Funktionieren – ist Innehalten ein kleiner Akt der Fürsorge für sich selbst. Es geht nicht darum, die Augen zu schließen vor dem, was ist. Es geht darum, sich einen Moment lang nicht von der Wucht des Außen wegtragen zu lassen – um dann bewusster, ruhiger und kraftvoller handeln zu können.
Das ist leichter gesagt als getan. Aber es ist möglich. Oft braucht es nur einen kleinen Anker: einen Atemzug, eine bewusste Geste, eine kurze Stille. Und manchmal braucht es Begleitung – jemanden, der dabei ist, wenn der eigene innere Raum sich zu eng anfühlt.

Das Licht, das immer da ist
Ich glaube, dass wir aufgehoben sind in einem Größeren. In etwas, das uns trägt – auch wenn wir es nicht sehen. Auch wenn wir es nicht fühlen können. Auch wenn der Moment so dunkel ist, dass jeder Glaube daran sich weit weg anfühlt.
Wir alle tragen ein inneres Licht in uns. Es gehört zu unserem Wesenskern – unveräußerlich, unzerstörbar. So wie die Sonne immer da ist, auch hinter dichten Wolken, auch mitten in der Nacht. Das Licht existiert unabhängig davon, ob wir es sehen können.

In schwierigen Momenten kann es helfen, sich bewusst mit diesem inneren Licht zu verbinden. Zur Ruhe zu kommen. Ins Vertrauen zu gehen. Zu atmen. Den Boden unter den Füßen zu spüren. Manchmal gelingt das nicht. Manchmal ist die Erschöpfung zu groß, die Angst zu laut, der Schmerz zu dicht. Dann kann allein das Wissen tragen: Das Licht ist da. Auch jetzt. Auch wenn ich es nicht spüre. Es wartet.
Lebensmelodie – eine NLP-Trance
Schließen Sie die Augen, lassen Sie sich tragen und hören Sie hinein. Diese kurze NLP-Trance ist eine Einladung, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu begegnen.
Bitte hören Sie die Trance nur an einem sicheren, ruhigen Ort. Nicht während der Autofahrt oder in Situationen, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.
Was sind Herzworte?
Herzworte sind keine fertigen Antworten. Sie sind Einladungen. Eine Einladung, innezuhalten. Nachzuspüren. Sich selbst eine Frage zu stellen, die sonst im Alltag untergeht.
Als Therapeutin erlebe ich täglich, wie viel Weisheit in Menschen steckt – und wie selten sie Raum bekommt. Nicht weil sie nicht da wäre. Sondern weil der Alltag laut ist. Weil immer etwas drängt. Weil das Nachspüren Mut braucht. Herzworte sind mein Angebot, ein bisschen von dieser Stille auch außerhalb der Therapiestunde zugänglich zu machen. Für Menschen, die in der Praxis begleitet werden. Für Menschen, die noch zögern, ob sie sich melden sollen. Und für alle, die einen Moment Pause gebrauchen können.
Impulsfragen – für einen Moment mit sich selbst
Sie müssen diese Fragen nicht beantworten. Es reicht, sie zu lesen und einen Moment zu spüren, was sie in Ihnen auslösen.
- Was trägt mich gerade? Was gibt mir in diesem Moment Halt – auch wenn ich es kaum bemerke?
- Was möchte in mir gehört werden? Welcher Teil von mir wartet darauf, endlich Aufmerksamkeit zu bekommen?
- Wofür darf ich dankbar sein? Nicht als Pflicht – sondern als echte, ehrliche Antwort, so klein sie auch sein mag.
- Was möchte ich loslassen? Was darf gehen – ein Gedanke, eine Erwartung, eine alte Geschichte über mich selbst?
- Was wünsche ich mir für den nächsten Schritt? Nicht für das große Ziel – sondern für den allernächsten Schritt auf meinem Weg
Wenn diese Worte etwas in Ihnen bewegt haben
Manchmal ist ein Impuls der Beginn von etwas. Wenn Sie spüren, dass Sie Begleitung möchten – einen Raum, in dem Sie gehört und gesehen werden – freue ich mich über Ihre Nachricht.
Auf der Seite Für wen erfahren Sie mehr darüber, für welche Lebenssituationen die Begleitung in der Praxis für Wegbegleitung geeignet ist. Und auf der Seite Über mich erzähle ich, wer ich bin und was mich antreibt.
Tel.: +4915739663743
